In den “Heiligtümern des Todes – 1”
ist das Trio mit dem geschwächten Ron eine Weile zu Fuß unterwegs.
Die markante Brücke, die wir dabei bei 1:11:59 zu sehen bekommen, führt nahe Bristol die sechsspurige M 4 über den Severn.
Die mautpflichtige Brücke ist 5,1 km lang, die größte Spannweite zwischen den beiden Pylonen beträgt 456 m.
Der Mündungstrichter des Severn ist für seinen starken Tidenhub berüchtigt.
Die Filmszene entstand bei Niedrigwasser.
Bei diesem Foto lief das Hochwasser gerade eine Stunde ab, gut erkennbar an den feuchten Brückenfundamenten.
Wenn man sich an dieser Stelle nach rechts wendet, ist JKR´s zeitweiliger Wohnort Tutshill in der Ferne erkennbar !
Offiziell als “Second Severn Crossing” benannt, soll man die am 5. 6. 1996
von Prinz Charles eröffnete Brücke nicht mit der bereits 1966 fertiggestellten “Severn Bridge” im Zuge der M 48 verwechseln.
Diese etwas nordöstlich gelege Brücke wurde bereits von JKR in ihren Jugendjahren oft benützt.
Die Winterbilder im “Halbblutprinz”
sind die einzigen Einstellungen der Harry-Potter Filmreihe, die nicht aus Grossbritannien stammen !
Nachdem die Filmproduktion 2 Monate vergeblich darauf gewartet hatte, daß es in Schottland schneit; entschloß man sich, die Winterszenen nach Norwegen auszulagern.
Zum einen sind das die Szenen mit dem Trio auf dem Weg nach Hogsmeade
( 0:47:00 ) — später auf dem Rückweg passiert der Zwischenfall mit Katie Bell und dem verhexten Opalhalsband. ( 0:49:42 )
Zum anderen eine kurze Einstellung des Hogwarts – Express in winterlicher Landschaft ( 1:09:42 ), sowie die Blicke aus dem Zugfenster ab 1:09:50.
Anfang März 2008 quartierten sich die Filmleute für 1 1/2 Wochen unter strenger Geheimhaltung im Bjorligard Hotell ein, und drehten in der näheren Umgebung die fehlenden Szenen.
Die Geheimniskrämerei war erfolgreich – jedenfalls konnten mir selbst Einheimische höchstens vage Angaben machen….
Bjorli gilt als Schneeloch – von Ende Oktober bis in den Mai hinein liegt hier üblicherweise die weiße Pracht.
Die kurze Einstellung, die den Hogwarts – Express von außen zeigt, ist ein Fake.
Die Landschaft drumherum ist echt – es gibt dort mit der “Raumabanen” von Dombas nach Adalsnes auch eine Bahnlinie, nur läuft diese 400m nördlich, links außerhalb des Bildrandes.
Die vermeintliche zugeschneite Wiese, über die der Zug in einer langgezogenen Rechtskurve dahindampft, ist in Wirklichkeit ein See — der mittlere Bereich des zugefrorenen & eingeschneiten Lesjaskogsvatnet.
Den Zug haben die Herren aus der SFX-Abteilung ins Bild gepixelt…..
Die genaue Stelle, wie wir sie aus dem Film kennen, ist nur mit einem Boot erreichbar.
Das Seeufer ist praktisch durchgehend bewaldet, meist unwegsam und oft sumpfig.
Das Bild zeigt die Location von einer zugänglichen Stelle in der Nähe.
Echt sind dagegen die Blicke aus dem Zugfenster, sie zeigen uns denselben Blick, den ein Zugreisender auf der Raumabanen kurz nach Lesjaverk in Fahrtrichtung Dombas genießen kann. 1:10:14
rund um das kleine Städtchen finden sich 3 Drehorte:
Frithsden Beeches
nordöstlich der Ortschaft erstreckt sich dieses Waldgebiet — hier finden sich die knorrigen Bäume, in deren Schatten am Beginn des “Feuerkelch” die Weasleys auf die Diggorys treffen. 0:04:00
zwei weitere Drehorte finden sich gleich in der Nähe:
Beacon Hill
Die Weasleys und die Diggorys reisen von hier per Portschlüssel zur Quiddich-WM. 0:04:31 Gedreht wurde die Szene am 27./ 28.. 7. 2004.
Von hier oben hat man einen direkten Blick auf die Stelle, an der am 8. 8. 1963 in einer spektakulären Aktion der Postzug von Glasgow nach London ausgeraubt wurde, und 2.700.000 Pfund (nach heutigem Wert rund 60 Millionen Euro) erbeutet wurden. Verfilmt unter dem Titel “Die Gentlemen bitten zur Kasse”
Bovingdon Airfield
auf dem ehemaligen Militärflugplatz drehte man unbehelligt von realem Autoverkehr Teile der Motorradflucht von Harry und Hagrid in den Heiligtümern des Todes – 1.
Beim Gefangenen von Askaban
hat man gleich eine alte Tradition fortgesetzt: Die Szenen mit dem
Hogwarts-Express gehörten wieder zu den allerersten Bildern des Filmes,
die gedreht wurden.
Etwa 1 km östlich des Haltepunktes Beasdale; gleich nach dem ersten Tunnel.
In diesem Bereich führt die Bahnlinie von Glasgow nach Mallaig mit Hilfe etlicher kurzer Tunnels & eines Viaduktes direkt oberhalb der Küste durch steiles und felsiges Gelände mit tollen Ausblicken auf das offene Meer.
( Dabei entzündete der Funkenflug der Lokomotive ein Feuer, dem 40 Hektar Wald, Moor und Wiesen zum Opfer fielen. )
Letztlich ist von dieser Stelle keine Aufnahme im ”Gefangenen von Askaban” verwendet worden.
Im “Orden des Phönix” jedoch sehen wir den Hogwarts – Express genau an dieser Stelle bei 0:27:17, mit einem grossartigen Blick über den Loch nan Uamh.
Hier stellvertretend ein Foto mit dem “Jacobite”
Gleich unterhalb dieser Stelle liegt die “Princes Cairn”; eine kleine Höhle,
in der sich “Bonnie Prince Charles” nach dem gescheiterten Jakobitenaufstand von 1745 eine Zeit lang versteckt hielt, bis er hier von einer französichen Fregatte abgeholt wurde.
Er fristete sein weiteres Leben am französischen Hof; als eventuelles As im Ärmel im Ränkespiel der europäischen Großmächte.
Da sich jedoch keine Gelegenheit ergab, diese Karte auszuspielen, verfiel er frustriert zunehmend der Völlerei, dem Alkohol & zahllosen Mätressen.
Letztlich eine tragische Figur der schottischen Geschichte.
Das Schloß ist mit on Location gedrehten Szenen
im “Stein der Weisen” und der “Kammer des Schreckens” zu sehen.
Alnwick ist das zweitgrößte bewohnte Schloss Englands ( nach Windsor Castle) und auch eine der ältesten Burganlagen in England überhaupt.
Die älteste Burg, Richmond Castle, ist gerade mal 25 Jahre älter.
Alnwick dient den Percys, Grafen und (ab 1670) Herzögen von Northumberland, seit 1309 als Zuhause.
Der 1096 erstmals urkundlich erwähnte Gebäudekomplex war bereits mehrmals auf der Leinwand zu sehen, z.B. in “Robin Hood, König der Diebe”
(auch hier spielt Alan Rickman – seligen Angedenkens – einen herrlich fiesen Charakter als Sheriff von Nottingham)
Von außen eine mittelalterliche Burg geblieben, wurde Alnwick nach dem Verlust der militärischen Funktion im Inneren im Stil der italienischen Renaissance umgestaltet – umgeben von einem sehenswerten Landschaftsgarten,
der von dem berühmten Landschaftsarchitekten Lancelot Brown gestaltet wurde, und welcher auf der offiziellen Homepage des Schlosses eine eigene Seite belegt.
Alnwick wird übrigens wie “Annick” ausgesprochen.
Die oben gezeigte Ansicht sieht man als Hintergrund, als Harry & Co. Hagrid
im 1. Film ab 1:47:20 darüber ausquetschen, wo er das vermaledeite Drachenei herhat….??
In “Harry Potter und der Stein der Weisen” sieht man das Schlossgelände als Drehort für Außenaufnahmen von Hogwarts.
z.B. Harry´s Quidditch-Lektionen mit Madame Hooch und Oliver Wood. Diese Stelle ist oben mit “1” markiert; man sieht als Hintergrund den Turm des Vorwerkes, an dem Neville nach seinem Absturz kurzfristig hängenbleibt.
Der Abtturm in der Nordwestecke des Geländes ist ebenfalls oft im Bild zu sehen, er beherbergt das Regimentsmuseum der Königlichen Füsiliere von Northumberland.
Auf den Zinnen von Alnwick erkennt Ihr auch einige Figuren. Die im Film gezeigte Statue mit den gekreuzten Schwertern ist jedoch vom Filmteam aufgebaut worden. Ein Produkt der SFX-Abteilung ist teilweise der Hintergrund, in den diverse Zutaten eingebaut wurden.
Das Gelände rund um Alnwick ist relativ flachhügelig, die im Hintergrund einkopierten Berge stehen im Original rund um Glenfinnan, Glen Nevis, und Glencoe.
Vorwerk (links) und Abtturm (rechts) “1” die Mauer stammt aus dem 14.Jh, teils 12.Jh.
Oben: “2” Hier landet der Ford Anglia in KdS, entsorgt wutentbrannt die beiden Nichtführerscheinbesitzer, und flüchtet durch den Torbogen in der Mitte des Bildes.
Oben: “2” Direkt vor den beiden markanten Achtecktürmen beobachten wir in SdW Hagrid, wie er gerade bei 1:23:33 eine Fichte durch den Schnee schleppt – auch Harry und Co. sieht man hier: z.B. nach den Prüfungen bei 1:45:45.
Hier spielten die Szenen, in der Hagrid den 3 Freunden unfreiwillig den Namen Nicolas Flamel ausplaudert (ab 1:22:00) oder wenn Filch unser Trio mitsamt Draco wg. Strafarbeit zu Hagrid geleitet. ( ab 1:39:57 )
Als Harry die merkwürdige Geschichte mit Hagrid´s Drachen auffällt, und er flotten Schrittes zu Rubeus eilt, ist ebenfalls der äußere Tordurchgang zu sehen
( 1:46:05 )
Und in KdS flüchtet der Ford Anglia durch dieses Tor.
Das östliche Schloßportal “4”
Der Innenhof “3” ist auch auf Zelluloid verewigt:
Nach der Unterrichtsstunde mit der fliegenden Feder verlassen Harry, Ron und der angesengte Seamus hier das Schloß. (oben)
In der entgegengesetzten Richtung, durch beide Tordurchgänge hindurch, ( links ) wird die beleidigt von dannen ziehende Hermine von hinten gefilmt. ( 1:04:15 )
Sehr schöne normannische Verzierung über dem Torbogen !!
Drehtermin war im September / Oktober 2000.
Am 4.10. entstanden z.B. die Szenen der ersten Besenflugstunde mit Madame Hooch.
Bei schlechtem Wetter entstanden hier in einem Studio die Aufnahmen im Zugabteil.
Für den 2. Teil sind Drehtermine Anfang März 2002 bekannt.
Alnwick Castle von Nordosten, über den River Aln hinweg gesehen.
Das Schloß ist von Anfang April bis Ende Oktober zwischen 11 und 17 Uhr zu besichtigen.
Der erfolgreichste Schweizer Film aller Zeiten…
…natürlich mit einem Schweizer “Urgestein”: Heidi
Eine charmante, und doch moderne Neuverfilmung mit liebenswerten Darstellern und beeindruckenden Bildern !
Alm & See
Die Alm liegt nahe dem Splügenpass nordöstlich der Ortschaft Sufers auf 1875m über N.N.;
der kleine See “Lai da Vons” ist tatsächlich gleich oberhalb auf 1991m.
Von der auf 1430m gelegenen Ortschaft führt nur ein für den öffentlichen Verkehr gesperrter, jedoch geteerter Wirtschaftsweg
hinauf zu Alm & See. Gehzeit bis zur Alm: ca. 75 Minuten, zum See eine weitere halbe Stunde.
0:29:08 bei dieser Perspektive wurde die Stromleitung herausretuschiert …..
….. dafür ist hier bei 1:22:31 zusätzlicher Berghintergrund eingefügt worden
0:33:15
Wenn der Zaun am Zugangsweg geschlossen ist und/oder die Alm beweidet wird, das Gelände bitte nicht betreten !
1:26:40
Etwa auf halbem Weg zwischen Alm und See ist diese Perspektive bei 1:26:31, in der sich die ganze Besucherkarawane den Berg hinaufquält.
0:19:35
Klaras wundersame Heilung…. 1:38:12
1:36.54
0:21:21
0:13:29
Schon von hier zu sehen: der knorrige Baum, bei dem Heidi & Peter bei 1:24:00 Schutz vor dem Regen suchen, ist inzwischen umgestürzt.
Die Schlußszene bei 1:42:54 …
…. und 1:43.20
Dorf
Das ärmliche Bergbauerndorf wird von der Ortschaft Latsch dargestellt, daß bereits 1952 Heidi-Erfahrung sammeln durfte.
Wer gegenwärtig das Dorf mit Guukle Streetview erkundet, kann das Filmteam bei Drehvorbereitungen beobachten;
auch Bruno Ganz ist an einer Stelle zu erkennen (!)
0:01:48
0:02:16
0:33:49
0:29:00
1:26:01
Bahnhof
Die Abreise von Heidi nach Frankfurt drehte man mit tatkräftiger Unterstützung der Rhätischen Bahn im Bahnhof Stugl – Stuls mit der RhB 107 “Albula” – die Lokomotive wurde im Mai 2016 100 Jahre alt !
Von diesem Bahnhof existiert ein H0-Modell von Faller.
0:34:39 auch hier wurde fleißig retuschiert – immerhin ist dieser Streckenabschnitt seit 1919 elektrifiziert.
0:35:27
1:21:00
Der einsam gelegene Bahnhof ist nur zu Fuß erreichbar. Planmäßige Zughalte finden nicht mehr statt, der Bahnhof dient nur noch als ferngesteuerte Kreuzungsstation auf der Albulalinie.
Vom 275m höher (!) gelegenen Ort Stugl – eine Ansammlung von einem Dutzend Gebäuden – führt ein besserer Feldweg in vielen Windungen hinunter zum Bahnhof. Alternativ existiert ein schmaler, steiler & schlechter Trampelpfad von der Hauptstraße herauf.
Das Bahnhofsareal sowie das gesamte Streckennetz der RhB kann komplett per Guuckle Streetview betrachtet werden.
Es ist weltweit die einzige Bahngesellschaft, bei der dies möglich ist !
Sinnigerweise ist sogar der grauslige Steig von der Hauptstraße herauf hier zu begutachten — was die Frage aufwirft:
Wer in aller Welt schleppt diese schwere Spezialkamera diesen unsäglichen Wildwechsel hinauf ???
Quedlinburg
Wenn Heidi mit Klara durch die Strassen Frankfurts zum Turm des Domes unterwegs ist, sehen wir den Marktkirchhof in Quedlinburg.
In dieser Ansicht das östliche Ende: Die Hausecke an linken Bildrand ist eine Filmkulisse, die linke Straßenseite einkopiert 0:49:54
Die beiden Ausreißerinnen sind gefunden….. 0:52:55
Die Tür zum Dom ist auch im richtigen Leben eine Kirchentüre 0:50:29
Der Marktkirchhof von Westen gesehen wie bei 0:50:01
Halberstadt
Der dichte Straßenverkehr in “Frankfurt” …. 0:35:58
…. und die Außenaufnahmen der Villa Stresemann entstanden am Domplatz 41 in Halberstadt.
Auch diese Bilder wurden für den Film noch etwas nachbearbeitet.
Altenburg
In der Villa Hülsemann (Johannisstrasse 19) & Palais Reichenbach (Moritzstrasse 6) im ostthüringischen Altenburg entstanden die Innenaufnahmen der Villa Stresemann. : : :
… kleine Auswahl von Drehorten in der Wüste von Tabernas.
Der wilde Westen liegt in der Umgebung von Tabernas im Süden Spaniens.
Es gab hier einmal rund 2 Dutzend Westernstädte, heute sind noch 3 übriggeblieben; zwei davon proper herausgeputzt und mit allerlei Zutaten auf familienfreundlich getrimmt und entsprechend zum Klischee-Showobjekt mit Streichelzoo verkommen.
Heute noch für Filmaufnahmen genutzt wird das “Fort Bravo” nahe Tabernas; daher wirkt das Ganze durch gelegentliche Umbauten immer noch genauso halbfertig, unperfekt und staubig, wie es die Pionierstädte seinerzeit waren.
Schon die Kirche mit der dahinterliegenden Taverne, wie es im Schuh des Manitu bei 0:30:04 zu sehen ist, sieht heute anders aus als im Film – die Taverne selber ist komplett verschwunden.
Auch die Hausfassade bei 0:36:44 ist verändert; aber noch gut erkennbar. Heute ist das eine Kirche mit Spitzbogenfenstern, Vordach, links erweitert und Kirchturm obendrauf.
Die Straße bei 0:37:25
Der Hinterausgang aus der Kulissenstadt, wie er bei 0:29:56 und im Schlußbild zu sehen ist.
“Schaun mer noch beim Grand Canyon vorbei ?”
Etwa 1,5 km nordöstlich vom Fort Bravo lag auf einer auffallend großen und brettlebenen Fläche der Apachenpub 0:05:49
Bei Tabernas zweigt eine Schotterpiste von der Hauptstrasse zum weithin sichtbaren Fort Bravo ab; der Abzweig ist dank dezenter Beschilderung nicht zu übersehen, zudem steht beim Abzweig meist ein ein Cowboy, der einem schon ein erstes Infoblatt in die Hand drückt.
Die Zufahrt durchquert ein trockenes Flußtal, unten angekommen, fährt man zum Fort Bravo geradeaus wieder den Berg hinauf. Wer zum Apachenpub will, biegt unten in der Senke rechts ab, nach weiteren 500m links.
Die staubige Piste durchquert ein kurzes Tal, daß als Drehort für
”Indiana Jones und der letzte Kreuzzug” ebenso Verwendung fand, wie für die
6. Staffel von ”Game of Thrones”.
Nach Verlassen des Tales ist es noch etwa 1 km, man hält sich immer links, bis man den Südrand der großen Fläche erreicht, auf der der bekannte Gourmettempel stand….
Wenn man sich bei der Anfahrt zum Fort Bravo unten im Flußtal zu Fuß nach links wendet, und dem Rambla de Tabernas etwa 700 talwärts folgt, kommt man zu dieser Ansicht aus dem Vorspann bei 0:01:48 (Einblendung: Michael Bully Herbig) Um die anschließende S-Kurve herum drehte man die Marterpfahl-Szenen im Schoschonendorf
Das Versteck von Santa Marias Bande war ein älteres Set, es ist einige Jahre später abgetragen worden, da es von der nur 200m entfernten und auf einem Damm verlaufenden Autovia 92, eröffnet 2002, für fast einen Kilometer frei einsehbar gewesen wäre. Nur der Brunnen überstand die Einebnung unbeschadet 0:19:09
0:20:06
ähnlich wie 1:04:08 Zahnpflege mit Ranger & Abahachi
Das Set liegt etwa 600m NNW der Autobahnabfahrt 376 Tabernas, ist von dieser aus jedoch nicht erreichbar.
Wer zum Set will, verläßt die A 92 bei der Ausfahrt 368, und fährt dann südwestlich der Autovia auf einem geteerten Sträßlein parallel zur Autovia rund 5km in Richtung Tabernas. Vorsicht: Die zahlreichen Entwässerungsrinnen nur langsam passieren ! Der befahrbare Abschnitt endet an einer Barriere, danach läuft man auf der alten Straße knapp 1,5 km stramm bergab weiter. Gut begehbar, an einigen Stellen jedoch talseitig abgerutscht. Die Hohlstellen reichen oft weit unter den Asphalt, daher dort bergseitig halten. Wenn die Straße den Talboden erreicht, gabelt sie sich; geradeaus geht es direkt in den Damm der Autobahn, und rechts biegt rechtwinklig ein schlechter Fahrweg ab. Hier 2 km zur Panzerklippe aus “Indiana Jones 3” Zum Set noch 40m weiter, über einen angeschobenen kniehohen Wall rechts etwa im 45-Grad Winkel noch 200 m zu den Ruinen, die man im Gelände schon weit vorher erkennen kann.
Bei 0:44:56 bremst Santa Marias Bande ihren furiosen Ritt durch den Rambla de Lanujar, um eine Indianderoma im Rollator über den Weg zu lassen.
Canon Negro / Rambla Honda
10 Kilometer nordnordöstlich von Tabernas stand die „Puder Rosa Ranch“, in deren Umgebung weitere Szenen entstanden sind. Herzlichen Dank an Oliver Krupke für den Hinweis auf diese Location !!
Die Wüste von Tabernas
diente schon zahllosen Filmen als Kulisse; das beweisen etliche erhaltene und zu besichtigende Westernstädte.
Etwa 500m östlich von “Fort Bravo” liegt der Rambla de Benavides, durch das die Dothraki ziehen.
In dieser Ansicht wurden im Hintergrund weitere Berge eingefügt S6 E3 18:47
Hier die Version aus S6 E3 18:20 ohne Pferdestatuen,
mit leicht veränderter Perspektive ist das bei S6 E5 27:27 mit den beiden Pferdestatuen zu sehen.
ein nachdenklicher Ser Jorah Mormont…. S6 E5 27:36
Hier kommt in S6 E6 bei 44:25 Daenerys und eine dothrakische Reiterhorde um die Ecke.
Fast dieselbe Ansicht findet man in “Indiana Jones 3”, nur kommt dort ein Nachbau eines britischen Mark VIII Panzers um die Ecke gewalzt. Ein paar Meter weiter hat man dann auch diese spektakuläre Szene gedreht, wo der Panzer den bei einem mißglückten Wendemanöver aufgespießten Kübelwagen wieder absprengt.
Doch in Wirklichkeit wollten die Dothraki und der amerikanische Archäologe nur zünftig einkehren und sich gepflegt einen hinter die Binde kippen – folgt man der staubigen Straße noch gut einen Kilometer, kommt man zum Apachenpub aus dem “Schuh des Manitu” !
Zur Anfahrt biegt man von der N-340A in die Zufahrt zum Fort Bravo ab; die Ausschilderung ist nicht zu übersehen, zudem steht beim Abzweig meist ein ein Cowboy mit breitkrempigem Hut und langem Mantel, der einem schon ein erstes Infoblatt in die Hand drückt.
Die Zufahrt durchquert ein trockenes Flußtal, unten angekommen biegt man rechts ab, nach weiteren 500m links.
Wer noch zum Apachenpub will, fährt weiter, und hält sich immer links, bis man den Südrand der großen Fläche erreicht, auf der der bekannte Gourmettempel stand….
Vaes Dothrak in der 6. Staffel
Jorah & Daario versuchen Daenerys aus den Händen der Dothraki zu befreien.
Und Daenerys demonstriert beim Brand des Witwentempels wieder einmal, warum sie keinen Minimax im Haus benötigt….
Der Brand des Tempels war nicht digital getrickst; die Kulisse wurde live abgebrannt.
S6 E3, ab 18:20 / E6 E5, ab 27:25
Die Stelle, von der aus Jorah und Daario Vaes Dothrak beobachten, liegt etwas nordöstlich, allerdings nicht so hoch am Hang, wie es in der Serie suggeriert wird. S6 E4, ab 20:10
Der Standort des Tempels. Während die GoT-Kulisse aufgebaut, abgebrannt und wieder komplett entfernt wurde, stehen die Kulissen aus “Exodus” von 2014 auch heute noch. Diese wurden, leicht adaptiert, für Game of Thrones als Drehort genutzt.
S6 E3 19:16
In Bildmitte erkennbar ist eine der Zufahrten zum Set, eine 1927 stillgelegte schmalspurige Minenbahn nach Almeria.
In der Sierra Alhamilla wurde Eisenerz gefördert, das große flache Areal des heutigen Filmsets waren damals Erzhalden, die mit einer 6km langen Seilbahn von Nordwesten hierher transportiert wurden; eine weitere Seilbahn führte zum etwas oberhalb gelegenen Bahnhof.
Khaleesi im Anmarsch auf Vaes Dothrak S6 E3 19:18
S6 E3 19:20
das nächtliche Befreiungskommando ist unterwegs…. S6 E4 22:22
… schleicht sich an … S6 E4 22:24
… und trifft auf unerwartet heftigen Widerstand S6 E4 23:48
Alles nur Kulisse !
Etwa einen Kilometer nordöstlich liegt am Fuße des Cerro Blanco die Stelle, von der aus Jorah Mormont und Daario Naharis Vaes Dothrak beobachten und ihre Befreiungsaktion planen.
S6 E4 18:49
Ser Jorah Mormont beklagt sich heftig schaufend indirekt darüber, daß der Doppelmayr/Garaventa Konzern keine Niederlassung in Essos betreibt…. (grins)
S6 E4 19:00
S6 E4 19:38
S6 E4 20:16
S6 E4 20:49
Am Fuße des Hügels stehen noch weitere Filmkulissen herum, auch die ehemaligen Bahnhofsgebäude der hier endenden Minenbahn sind dabei einbezogen worden. Erreichbar sind die Drehorte über die Autovia A-92; ab der Ausfahrt Pechina nimmt man die AL-3100 in nordöstlicher Richtung. 100m nach der Kilometermarkierung 4 biegt man leicht rechts auf einen Schotterweg ab, der bis zum Trafohäuschen neben der Straße verläuft und dann steil bergab im ein trockenes Bachbett hinunter- und danach wieder herausführt. Kurz darauf gibt es 2 Möglichkeiten, nach rechts zum Vaes Dothrak-Set abzubiegen; empfehlenswert ist die 2. Variante, die auf der früheren Bahntrasse verläuft und insgesamt besser zu befahren ist.
… nahe Agua Amarga
Daenerys und die Meister aus Astapor und Volantis führen eine Grundsatzdiskussion, wer vor wem zu kapitulieren habe. Drogon schafft Klarheit…. S6 E9, ab 04:30
S6 E9 04:39
S6 E9 05:33
S6 E9 05:39
In der touristischen Saure-Gurken-Zeit kann man direkt dort hinauffahren, die schmale geteerte Straße zum Leuchtturm ist steil und mit 2 Serpentinen gespickt.
Während der Touristensaison wird die Straße gesperrt, an der Hauptstraße ist ein großer Parkplatz, von dort geht man den restlichen Kilometer zu Fuß.